Jüngst sprach eine Dame mit fremdem Gesicht: „Der Kunifechs findet ein Ende ja nicht!“ – Sie saß da verkniffen auf ihrem Gestühl; da wurde mir frostig, da wurde mir kühl: Im Arme der Dame, so dacht’ ich, wohl fände der fröhlichste Fechser ein grausiges Ende! Drum will ich vermeiden heut‘ solche Gesichter, mich nicht mehr betätigen lange als Dichter!
Und schreib‘ ich doch Lieder, zärtliche, scheue, so werf‘ ich die Perlen nicht wieder vor …. Muscheln, weil diese nur selten mit Dichtern mal kuscheln!
Beschränken auf Wünsche will ich mich gar. Drum wünsch’ ich euch allen ein fruchtbares Jahr! Begebt euch im Frühling in sichere Zonen, in denen da keine Coronen mehr wohnen! Vermeidet auch Spinnen und giftige Schlangen, und wollt ihr mal sippen, so kommt nach Erlangen!
Erfreut euch des Lebens in Sonne und Schnee!
Drauf lab’ ich euch allen – zum Ende der Jahrung – mein letztes Ehé!
Lulu!
Kuni-fechs
